Ingerenz

Falschparker kassiert Strafzettel während Gerichtsverhandlung über Falschparken

Es gibt Beschuldigte, die gehen so in ihrer Rolle auf, dass sie selbst im Gerichtssaal das angelernte Muster nicht mehr ablegen können. Das betrifft vor allem Betrüger. So gibt es überführte Investmentbetrüger, die noch im Gerichtssaal den Richter davon überzeugen wollen, dass ihr Finanzkonzept eigentlich funktioniert. Am liebsten würden sie den Richter dann noch selbst zum Investieren überzeugen. Diese Menschen können einfach nicht anders und reden sich allzu häufig noch im Gerichtssaal um Kopf und Kragen.

Aber auch auf Parksünder kann dies zutreffen. In England stand ein 55-Jähriger wegen Falschparkens vor Gericht. Wie BBC berichtet, soll er mit dem Behindertenausweis seiner toten Mutter unberechtigterweise auf Behindertenparkplätzen geparkt haben. Aus diesem Grund kassierte er mehrere Strafzettel. Er ging jedoch gerichtlich gegen die Strafzettel vor und so sollte über diese im Southampton City Council verhandelt werden.

Doch auch vor Gerichten herrscht häufig einmal Parkplatznot. Der Angeklagte hatte aber ja noch den Behindertenausweis seiner toten Mutter im Wagen liegen. Was liegt also näher, als den Wagen wieder auf einem Behindertenparkplatz abzustellen? Selbstverständlich wurde er auch diesmal wieder erwischt und musste sich nun erneut vor Gericht verantworten. Für das erneute unberechtigte Parken auf einem Behindertenparkplatz muss der Mann nun 400 Britische Pfund zahlen. Ob er während der erneuten Verhandlung wieder auf einem Behindertenparkplatz stand, ist nicht bekannt.

Es ist halt schwer seine Gewohnheiten zu ändern….

Bild ©: Jochen Pippir / pixelio.de

2 Comments

  1. Serilas

    November 4, 2015 - 1:15 pm
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    schöner kleiner Artikel 🙂

  2. Daveyjones

    November 4, 2015 - 9:38 pm
    Reply

    So ein Behindertenausweis ist aber auch verdammt praktisch!

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